Rezessionen lassen sich selten exakt vorhersagen, ihre Auswirkungen auf das Portfolio aber durchaus vorbereiten. Dieses Memo stellt bewährte Frühindikatoren vor und zeigt, wie sich ein Portfolio robuster aufstellen lässt, ohne auf Chancen eines weiter laufenden Aufschwungs zu verzichten.
In Rezessionen sinken Unternehmensgewinne, und Aktienmärkte verzeichnen häufig deutliche Rückgänge. Gleichzeitig reagieren die Kapitalmärkte oft schon vor der eigentlichen Abschwächung. Wer Warnsignale frühzeitig ernst nimmt, kann sein Portfolio schrittweise anpassen, statt in der Krise unter Druck handeln zu müssen.
Der häufigste Fehler ist ein vollständiger Ausstieg aus Aktien auf Basis eines einzelnen Signals. Indikatoren liefern häufig falsche oder sehr frühe Warnungen, und Aktienmärkte können auch in späten Zyklusphasen noch deutlich steigen. Sinnvoller ist eine schrittweise Anpassung, bei der mehrere Indikatoren gemeinsam betrachtet werden.
Ziel ist nicht, die nächste Rezession exakt vorherzusagen, sondern auf verschiedene Szenarien vorbereitet zu sein. Ein ausgewogenes, qualitätsorientiertes Portfolio mit klaren Regeln ist dabei der beste Schutz.
Hinweis: Dieses Memo dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.