Gold wirft weder Zinsen noch Dividenden ab und hat dennoch einen festen Platz in vielen Portfolios. Dieses Memo zeigt, welche Rolle Gold als Diversifikator und Krisenschutz spielen kann, welche Gewichtung sinnvoll ist und welche Fehler Anleger bei Edelmetallen häufig machen.
Gold ist kein produktiver Vermögenswert: Es erzielt keine Erträge und sein Wert hängt allein von Angebot und Nachfrage ab. Trotzdem erfüllt es im Portfolio eine wichtige Funktion. Gold entwickelt sich häufig unabhängig von Aktien und Anleihen und hat sich in Phasen von Finanzkrisen, geopolitischen Spannungen und hoher Inflation oft als Stabilisator erwiesen.
Gold sollte als Beimischung verstanden werden, nicht als Hauptinvestment. In vielen Portfolio-Ansätzen wird ein Anteil im einstelligen Prozentbereich gewählt. Damit lässt sich die Schwankung des Gesamtportfolios dämpfen, ohne die langfristige Rendite übermäßig zu belasten. Eine regelmäßige Neugewichtung sorgt dafür, dass nach starken Anstiegen Gewinne mitgenommen und nach Rückgängen günstig nachgekauft wird.
Gold ist eine sinnvolle Ergänzung für breit gestreute Portfolios, vor allem als Absicherung gegen extreme Szenarien. Entscheidend sind eine moderate Gewichtung und Disziplin bei der Neugewichtung.
Hinweis: Dieses Memo dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.